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Behandlungsprozess

Im Mittelpunkt der therapeutischen Arbeit steht die Behandlungsplanung, die alle für einen Patienten geplanten stationären und ambulanten Maßnahmen inklusive aller Aspekte der inneren und äußeren Sicherung und möglicher Lockerungen umfasst.

Zu Beginn jeder Behandlungsplanung erfolgt eine umfassende Diagnostik als Voraussetzung für eine symptom- und deliktspezifische Behandlung. Die Diagnostik umfasst allgemein-körperliche, neurologische, psychische, apparate-technische und insbesondere testdiagnostische Befunde, beinhaltet die Anamnese unter besonderer Betrachtung der kriminellen und Deliktanamnese sowie der Sexual- und Fremdanamnese. Ferner haben prinzipiell die Psychodynamik der Grundstörung und des Deliktes sowie die Veränderungsressourcen und Barrieren des Patienten Berücksichtigung zu finden, um letztlich zu einer gemäß der Internationalen Klassifikation psychischer Störung abgeleiteten Diagnosestellung zu kommen.

Im Ergebnis des diagnostischen Prozesses werden die dem Delikt zugrunde liegende zentrale Krankheitsproblematik herausgearbeitet und die individuellen Behandlungsziele und -maßnahmen für einen konkret überschaubaren Zeitrahmen (6 Monate) festgelegt.

Dabei kommt der Delikt- und der Krankheitsbearbeitung eine Schlüsselrolle zu.

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