Pflegewissenschaft
Pflege ist eine menschliche Dienstleistung und auch eine hohe Kunst. In Zeiten, in denen Effektivität und Effizienz eine immer wichtigere Rolle spielen muss Pflege nachweisen können, was sie tut, um auf Probleme der Patienten angemessen zu reagieren.
Pflegewissenschaft hilft, Probleme und pflegerische Phänomene zu definieren, menschliche Verhaltensweisen und menschliches Erleben zu verstehen und Erklärungsmöglichkeiten zu finden, Zusammenhänge und Wechselbeziehungen herzustellen und Auswirkungen von Interventionen (z.B. bestimmte pflegerische Verhaltensweisen) bestimmen zu können.
Die Stabstelle Pflegewissenschaft gehört zu dem Bereich Beratung und Service (BuS). Hauptziel ist es, pflegerisches Handeln methodisch und systematisch zu erfassen, nachvollziehbar und begründet darzustellen, zu erweitern und entwickeln. Deshalb sind mit der Stelle folgende Aufgabenschwerpunkte verknüpft:
- Planung und Durchführung von Projekten, auch von klinikinternen Pflegeforschungsprojekten
- Konzeptentwicklung
- die statistische Erhebung von pflegerelevanten Tätigkeiten
- die praktische Umsetzung von pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen und pflegerisch relevanten gesetzlichen Vorgaben (Theorie-Praxis-Vernetzung)
- die Weiterentwicklung der Pflegedokumentation und Pflegeplanung unter besonderer Berücksichtigung des EDV-Einsatzes. Hier kommt der Einführung der NANDA-Pflegediagnosen eine besondere Bedeutung zu.
- die Weiterentwicklung von Pflegemethoden und -systemen (z.B. der Organisationsform Bezugspflege)
- Mithilfe bei der individuellen fachlichen Weiterentwicklung von Mitarbeitern aus dem Pflegedienst, z.B. im Rahmen von Facharbeiten
- Verbreitung von pflegewissenschaftlichem Wissen im Rahmen von Fortbildungen oder Fachweiterbildungen
Als Qualitätsbeauftragte unterstützt die Stelleninhaberin außerdem die Qualitätsentwicklung in der Klinik.
