Forensisch-Psychiatrische Institutsambulanz
Die Aufgabe der Forensisch-psychiatrischen Institutsambulanz (FPIA) besteht darin, Patientinnen und Patienten mit oft langer Verweildauer im Maßregelvollzug bei der schrittweisen Eingliederung in die Gesellschaft auch nach der stationären Behandlungszeit mit allen in einer forensischen Klinik vorhandenen therapeutischen und pflegerischen Kompetenzen weiterzubetreuen. Die ambulante Nachsorge trägt dazu bei, die Integration und den Selbstverständigungsprozess erfolgreich abzuschließen und insbesondere erneutes straffälliges Verhalten zu verhindern. Eine wichtige Aufgabe hierbei ist immer wieder die Erstellung von Gefährlichkeitsprognosen und das Auffangen von Krisen unserer Patientinnen und Patienten. In geeigneten Einzelfällen können auch aus der Haft entlassene, psychisch erkrankte Menschen durch die FPIA nachbetreut werden.
Die Organisationseinheit der FPIA beschäftigt mehrere fest für diesen Aufgabenbereich eingeteilte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verfügt über mehrere Dienstfahrzeuge und eigene Ambulanzräume. Sie wird vom Ärztlichen Direktor geleitet.
Die FPIA arbeitet vorwiegend aufsuchend. Allerdings gibt es auch viele Patienten, die im Rahmen der Nachbetreuung in die Klinik Nette-Gut kommen, um z.B. Depot-Medikamente zu erhalten oder stützende bzw. klärende Gespräche zu führen.
Forensisch-Psychiatrische Institutsambulanz (FPIA)
Montag – Freitag
8.00 – 17.00 Uhr
Telefon: (02632) 407 / 5365
außerhalb dieser Zeiten
Telefon: (02637) 911-0
