Forensisch-Psychiatrische Institutsambulanz
Nachdem durch die gesetzlichen Änderungen und die durch das Ministerium geschaffene finanziellen Rahmenbedingungen deutlich verbesserte Möglichkeiten der ambulanten Nachbetreuung geschaffen worden sind, stieg die Zahl der durch die FPIA nachbetreuten Patienten rasch an. Waren es Ende 2007 ca. 25 Patientinnen und Patienten, so stieg die Zahl im Januar 2012 auf 130 Patienten.
Es wird größter Wert auf einen intensiven Informationsaustausch mit den Patienten selbst, den nachbetreuenden komplementären Einrichtungen, Arbeitgebern und sonstigen mit den Patienten in Kontakt stehenden Bezugspersonen oder Institutionen gelegt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FPIA erörtern zusammen mit den betreuten Patientinnen und Patienten, Bewährungshelfern, Betreuern und sonstigen Institutionen die aktuellen Problemlagen, erarbeiten Lösungsvorschläge und geben Hilfestellungen. Gegebenenfalls werden auch Veränderungen von psychopharmakologischer Medikation vorgenommen. Die mit der Betreuung der ambulant nachzubetreuenden Patienten betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tauschen sich in regelmäßigen Abständen über ihre Erfahrungen und Kenntnisse aus, besuchen zusätzlich auch noch entsprechende bundesweite Arbeitstreffen bzw. Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen.
