Außenwohngruppe
In der Außenwohngruppe wird eine halbstationäre Realerprobung durchgeführt. Eine Eingewöhnungszeit von 14 Tagen beinhaltet die Bearbeitung der noch engen Anbindung an die Einrichtung und die Ablösung von der vorherigen Station. Gleichzeitig beginnt die Arbeitssuche, die in der Regel alleine stattfindet. Eine therapeutische Unterstützung erhalten die Patienten zur Bearbeitung bei auftretenden Schwierigkeiten.
In wöchentlich stattfindenden therapeutischen Gruppensitzungen mit dem Schwerpunkt der Sozialtherapie sind inhaltliche Themen die Bearbeitung der Frustrationen an der realen Welt, Auseinandersetzung mit der Abstinenz und der Kontaktvermeidung mit nicht abstinenten Süchtigen. Bei ausreichender Stabilität erfolgt die Beurlaubung.
Während der Phasen der Wiedereingliederung und Beurlaubung werden neben den Gruppen- auch Einzelgespräche durchgeführt, Angehörigengespräche intensiviert, Hausbesuche abgestattet und Nachsorgegruppen vorgehalten. Die Teilnahme an internen und externen Selbsthilfegruppen ist verpflichtend.
