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Arbeitskreis Forensische Psychiatrie transparent

Website des Arbeitskreises informiert über Maßregelvollzug

Um aufzuzeigen, was hinter den mitunter streng gesicherten Mauern einer Klinik für forensische Psychiatrie tatsächlich geschieht und die Akzeptanz für diese gesellschaftlich relevanten Leistungen zu steigern, hat sich im Jahr 2004 der Arbeitskreis Forensische Psychiatrie Transparent Süddeutschland etabliert. Die in gemeinsamer Initiative der teilnehmenden Einrichtungen aus drei Bundesländern entstandene Website www.forensik-transparent.de gibt differenzierte Auskünfte auf häufig gestellte Fragen: „Was ist Forensische Psychiatrie?“, „Was passiert nach dem Maßregelvollzug?“ und „Was unterscheidet den Maßregelvollzug von der Haft in Justizvollzugsanstalten?“

Das neue Online-Informationsangebot spricht sowohl die breite Öffentlichkeit an als auch Menschen, die sich aus professionellen Gründen intensiv mit dem Thema befassen möchten. Um den Zugang zu diesem komplexen und oftmals abstrakten Thema zu erleichtern, finden die Nutzer anschauliche Patientengeschichten, Erläuterungen zu Therapieprojekten und Porträts von Menschen, die in der Forensischen Psychiatrie tätig sind. Ein fachspezifisches Lexikon enthält Schlagworte zum aktuellen Wissen rund um die forensische Psychiatrie, auch die Rechtsgrundlagen werden ausführlich beschrieben. Informationen über aktuelle Veranstaltungen, neue Rahmenbedingungen, Bauvorhaben und die Aktivitäten des Arbeitskreises ergänzen das Themenspektrum der Website.

Der Arbeitskreis Forensische Psychiatrie Transparent Süddeutschland ist ein Zusammenschluss von Verantwortlichen aus forensischen Kliniken in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Baden-Württemberg. „Gemeinsam möchten wir für mehr Akzeptanz der forensischen Psychiatrie in der Öffentlichkeit sorgen. Außerdem streben wir ein besseres Verständnis für die Chancen und Risiken des Maßregelvollzugs an“, erläutert Wolfram Schumacher-Wandersleb, Ärztlicher Direktor der Klinik Nette- Gut für Forensische Psychiatrie und Mitglied des Arbeitskreises. „Ein weiteres Ziel ist es, einen aktiven Dialog zu Fragen der forensischen Psychiatrie zwischen Vertretern der Medien, der Kliniken, der nachsorgenden Einrichtungen, den in der Nachbarschaft lebenden Menschen und anderen Interessierten herzustellen. Hierbei betrachten wir die neue Website als nützliches Instrument.“

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