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Kriminalprognostik / Fort- und Weiterbildung

Der Stabsstelle Kriminalprognostik / Fort- und Weiterbildung sind innerhalb der Klinik Nette-Gut mehrere Aufgabenbereiche zugeordnet: Seit Sommer 2011 obliegt ihr insbesondere die Projektleitung und Supervision für die Einführung des Forensischen Operationalisierten Therapie-Risiko-Evaluations-Systems (FOTRES), einem Verfahren, das neben der Erstellung von Gefährlichkeits- und Rückfallprognosen auch die fokussierte Planung und Kontrolle deliktpräventiver Therapien ermöglicht.

Eine zweite wichtige Aufgabe der Stabsstelle Kriminalprognostik liegt in der wissenschaftlich fundierten Entwicklung von Instrumenten, die zur Messung und Vorhersage außergewöhnlicher Ereignisse im Maßregelvollzug dienen. Die „Liste zur Vorhersage von Entweichungs- und Lockerungsmissbrauchstendenzen“ (LIVELT) wurde in der Klinik Nette-Gut eingeführt und wird demnächst auch im niedersächsischen Maßregelvollzug zum Einsatz kommen.

Ein weiterer Aufgabenbereich besteht in der Vorbereitung, Organisation und Moderation diverser Fort- und Weiterbildungsangebote der Klinik Nette-Gut. Hier sind insbesondere das alle sechs Monate stattfindende „Intervisionstreffen Forensischer Gutachter“, die hausinterne Veranstaltung „Forum Nette-Gut“ und die Fachtagung „Forensiktage Klinik Nette-Gut“ zu nennen, ebenso die in regelmäßigem Turnus stattfindende „Wissenschaftlich-Juristische Beratung“ der MitarbeiterInnen.

Zudem ist der Stelleninhaber der Stabsstelle Kriminalprognostik als anerkannter Supervisor und Fachteamleiter  für die in Ausbildung zum „Fachpsychologen für Rechtspsychologie BDP/DGPS“ befindlichen Kollegen der Klinik Nette-Gut tätig. Er ist selbst als Dozent für den Bereich Kriminalprognostik tätig und bietet in der Rhein-Mosel-Akademie entsprechende Seminare an. Auch die Vermittlung von Psychologie- PraktikantInnen und die Durchführung von Info-Veranstaltungen für StudentInnen an den Universitäten Bonn und Trier gehören zu seinen Aufgaben. Zudem ist er und als Vorstandsbeauftragter der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz für den Bereich Forensik tätig und dort an der Erarbeitung eines Curriculums beteiligt, das Psychologische PsychotherapeutInnen zur Erstellung von rechtspsychologischen Gutachten befähigen soll.

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