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Pflege in der Klinik Nette-Gut

Die Pflege in der Klinik Nette-Gut erfolgt in einem Spannungsfeld von Therapie und Sicherheit. Über das bestehende Bezugspflegesystem wird ein integrativer Ansatz dieser beiden zunächst gegensätzlich erscheinenden Aufträge erreicht. Die vergleichsweise lange Verweildauer der Patientinnen und Patienten ermöglicht den Aufbau einer langfristig angelegten professionellen Beziehung durch die Pflegenden. Durch die Gestaltung dieser Beziehung wird eine Einschätzbarkeit der Patienten möglich, so dass auf Veränderungen frühzeitig adäquat reagiert werden kann.

Die Aufgaben der Pflege orientieren sich am Leitbild des Landeskrankenhauses (AöR). Als methodisches Arbeitsinstrument wird der Pflegeprozess, incl. der Pflegediagnosen, in der Klinik Nette-Gut angewandt. Die Ergebnisse der aus dem Pflegeprozess erzielten Erkenntnisse fließen in die Gesamtbehandlung des Patienten ein.

Zu den Kernaufgaben des Pflegedienstes in der Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie an der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach gehört die Sozio-Milieutherapie. Unter Berücksichtigung der individuellen Ressourcen und Probleme, die der Patient mitbringt, soll von den Pflegenden ein Klima geschaffen werden, in dem die Patienten häufig zum ersten Mal grundsätzliches Vertrauen aufbauen können. Im Alltag auf den Stationen bieten die Pflegenden den Patienten die Möglichkeit, sozial anerkannte Normen und Werte zu verinnerlichen. Hierzu werden den Patienten unterschiedliche pflegerische Einzel- und Gruppenangebote unterbreitet. Damit trägt die Pflege in Zusammenarbeit mit den anderen an der Behandlung des Patienten beteiligten Berufsgruppen wesentlich zur Wiedereingliederung der Patienten in die Gesellschaft bei.

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